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6. Uffhub-Tor und ehemaliges Elektrizitätswerk


Autor und Fotos: Hartmut Geißler


Zur Uffhub-Straße und zum "Ernst-Elenonoren-Baum"

Zu den Wehrmauern Ober-Ingelheim allgemein

Zur Elektrifizierung von Ingelheim

Uffhubtor vor der Restaurierung von oben mit Blick bis zur Uffhubstraße
Uffhubtur vor der Restaurierung von unten mit dem alten (zweiten) Eelektrizitätswerk von Ober-Ingelheim (1906)


"In der heutigen Aufhofstraße - mundartlich genannt „Uffhub“ - stand wahrscheinlich ein mächtiger Scheunenbau, in dem der Zehnte „aufgehoben“ wurde. Am oberen Ende dieser Gasse erschloss das jüngste und zugleich auch markanteste Tor der ehemaligen Ortsbefestigung die Wegführung nach Osten Richtung Wackernheim - Mainz.

Als sog. Schalenturm verfügt die Anlage noch jetzt über ein intaktes Wehrgangsgeschoss, von außen mit einem Rundbogenfries verziert. Über dem Torscheitel tragen Konsolen eine Pechnase, im seitlichen Anschlag haben sich selbst die tiefen Zapfenlöcher der hölzernen Torflügel erhalten."

(Text der Stationstafel 6)

Dieses Tor blieb wie die zwei anderen (Stiegelgässer Tor und Rinderbachtor) wahrscheinlich nur deshalb bis ins 20. Jahhrundert erhalten, weil an ihnen noch bis zur französischen Revolution die Weinernte zur Abgabenerhebung registriert wurde. (Gs)

 

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Gs, erstmals: 09.03.06, Stand: 04.03.17