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Der Freiheitseid bei der Aufnahme in die Ingelheimer Gelübd


Autor: H. Geißler
nach Susenbeth, zitiert von Loersch, S. 498


"Der sogen. Freiheitseid. Aus Susenbeth's Special-Extract (1644), Bl. 31. Einer, so in die freiheit alten herkommen nach uf- oder angenomen wird, der soll geloben und schweren, einen adelichen schultheissen und rittergericht trew, holt und gehorsamb zu sein in allen billigen dingen, sich dem herkommen nach zu bezeigen, des grunds und adliche freiheit, als auch von alters herkommen, helfen handhaben, schützen und schirmen, und sich daran nit lassen hindern weder gunst, freundschaft, miet, gab oder geschenk, sonder sich in allen so bezeugen und erweisen als unsere geliebte forfordern ieder zeit gethan und von den gehorsamen uf diesen heutigen tag noch beschicht, trewlich und sonder gefährde."


Gs, erstmals: 13.12.07; Stand: 25.02.17